„Bergtour“
Bewegungsgeschichte mit Bewegungsaufträgen: „Auf dem Weg zum Gipfel“
Stell dir vor, du stehst am frühen Morgen am Fuß eines Berges.
– Stelle dich hüftbreit hin, atme tief ein und wieder aus.
– Rolle langsam die Schultern zurück.
1. Aufbruch auf den Waldweg
Du setzt den ersten Schritt auf den weichen Waldboden.
– Beginne mit langsamen Gehbewegungen auf der Stelle.
– Setze die Füße bewusst ab: Ferse–Abroll–Zehenspitze.
– Arme locker mitschwingen lassen.
Der Weg ist uneben, Wurzeln ragen heraus.
– Heb nun die Knie höher, als würdest du über Hindernisse steigen.
– Halte den Oberkörper aufrecht.
2. Der Weg wird steiler
Jetzt steigt der Pfad an.
– Lehne dich leicht nach vorne, um die Steigung auszugleichen.
– Gehe nun kraftvoller auf der Stelle, Knie etwas höher.
– Nimm imaginäre Wanderstöcke: Arme rhythmisch vor–zurück bewegen.
3. Über die Baumgrenze
Der Wald öffnet sich, der Wind wird stärker.
– Strecke dich lang nach oben, als würdest du den weiten Himmel begrüßen.
– Gehe nun breitbeiniger und setze die Füße stabil auf.
Der Boden wird steinig.
– Mache kleine, kontrollierte Schritte.
– Hebe die Füße knapp über den Boden und balanciere, als würdest du über schmale Felsplatten gehen.
– Optional: Einbeinstand für 3 Sekunden pro Seite.
4. Das letzte steile Stück
Der Atem wird schneller, der Weg hart.
– Gehe jetzt schneller auf der Stelle, kurze Schritte.
– Ziehe die Knie nur leicht an, aber bleibe im Rhythmus.
– Atme bewusst tiefer ein und aus.
Vor dir liegt ein großer Felsen.
– Mache eine kleine Kletterbewegung:
– Ein Bein hochziehen, Arme nach oben greifen, dann hochdrücken.
– Seite wechseln.
5. Gipfelerlebnis
Du hast den Gipfel erreicht.
– Stelle dich aufrecht hin, Füße fest im Boden.
– Atme dreimal tief ein.
– Hebe die Arme weit über den Kopf, öffne den Brustkorb.
Du setzt dich kurz auf einen imaginären Stein.
– Gehe in eine leichte Hocke, Rücken gerade.
– Halte einen Moment, dann richte dich langsam wieder auf.
6. Abschluss
– Schließe kurz die Augen.
– Spüre, wie sich deine Beine anfühlen.
– Lass die Arme seitlich sinken, lockere Schultern und Beine aus.